Athen
Was die Stadt attraktiv macht
Für “die Stadt” steht hier Athen, die griechische Metropole, deren Vorteile im Gegensatz zu ihren fast schon weltbekannten Nachteilen dem oberflächlichen Betrachter nicht sofort ins Auge fallen. Die medizinische Versorgung ist hier um vieles besser als in den anderen Regionen des Landes. Es gibt pro Kopf mehr Schulen, mehr Lehrer und mehr Studienplätze.
Athens klassische Vergangenheit, von der uns die Geschichtsbücher berichten, lässt sich nicht so einfach in den Hauptverkehrsstraßen und anonymen Vororten wiederfinden. Man betrachtet die Stadt am besten vom Hügel Lykabettos aus, weil aus der Entfernung die scharfen Kanten der Stadtränder sanft abgerundet wirken. Von hier oben lässt sich auch eine gewisse Symmetrie feststellen: Das Zentrum der Hauptstadt liegt in einer Mulde und wird von der Akropolis und dem Lykabettos bewacht. Zentrale Punkte wie der Omonia- und der Monastirakiplatz umgeben den Syntagmaplatz wie die Speichen die Nabe eines Rades.
Streifzüge durch Athen
Das Fehlen äußeren Charmes weiß Athen durch kurze Wege auszugleichen. So liegen zum Beispiel das Benaki-, das Kykladen-, das Byzantinische und das Militärmuseum sowie die Nationalgalerie alle in derselben Straße, dem breiten Vasilissis-Sofias-Boulevard (offiziell: Eleftheriu Venizelu). Sie beginnt am Syntagmaplatz, von dem aus wiederum die Straßen in die Altstadt Plaka und zur Akropolis führen. Und in unmittelbarer Umgebung des Platzes selbst liegen der Nationalgarten, das Zappion, das Stadion, mehrere byzantinische Kirchen und nicht zuletzt viele Cafés und Tavernen, in denen man zwischen den Besichtigungen eine Pause einlegen kann. Nur einen Katzensprung vom Zentrum entfernt liegen stille Klöster wie das von Kaisariani oder Asteri.






